Der aktuelle Gesundheitstipp


Grün ist "in".

Endlich grünt und blüht es wieder überall. Das bringt neuen Schwung um den Frühjahrsputz in Angriff zu nehmen. Einige von Ihnen erinnern sich bestimmt noch an all die wertvollen Tipps aus unseren letzten Feng Shui Vorträgen. Haben Sie schon entrümpelt um neue Energien in Ihre Wohnung zu lassen? Dann fühlen Sie sich wahrscheinlich besser, leichter, befreit. Wollen Sie noch mehr für sich tun? Dann kann ich Ihnen zu einer Entschlackung des Körpers raten. Das funktioniert gerade im Frühjahr mit sehr einfachen Mitteln. Schauen Sie doch mal, was um Sie herum so sprosst und grünt. Viele dieser Wild-pflanzen und Kräuter eignen sich hervorragend zum Entschlacken.

Welche Pflanzen können Sie für eine aktivierende Frühjahrskur einsetzen?

Ganz einfach: Viele altbekannte Kräuter können Sie in Töpfen oder Kästen auf Fensterbank oder Balkon ziehen. Interessant sind vor allem:

Dill:
Er hat einen verdauungsanregenden und harntreibenden Effekt. Das frische Kraut wird bekanntlich gern für Gurken, Salate und Soßen verwendet.

Petersilie:
Der eigentliche Wirkstoff ist das ätherische Öl. Dieses hat eine stark entwässernde Wirkung. Sie entfaltet sich z.B. in Form eines Tees: 1-2 Teel. geschnittene Petersilie mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen und ca. 10 -15 Minuten abgedeckt ziehen lassen. Als Kur kann man 2-3 Tassen am Tag einige Wochen lang trinken. Es gibt auch Petersilientabletten von Kneipp, die natürlich praktischer zu handhaben sind. Petersilie sollte allerdings nicht überdosiert werden. Sie wissen schon "Im Zweifelsfalle fragen Sie..."

Liebstöckel:
Verwendet wird in der Heilkunde die Wurzel. Sie wirkt krampflösend und entwässernd. Die kleingehackte Wurzel eignet sich auch für eine Tee-Kur. Diese wird genauso wie eine Petersilien Tee-Kur durchgeführt. Liebstöckel ist auch oft Bestandteil von entwässernden Fertigarzneimitteln in Form von Teemischungen,Tropfen und Dragees. Das Kraut selbst hat eine schwächere Wirkung. Dafür ist es, wie sein zweiter Name "Maggikraut" andeutet, zum Würzen zahlreicher Gerichte hervorragend geeignet

Die Gattung Lauch (Schnittlauch, Schalotte, Porree, Zwiebel,Knoblauch, Bärlauch) :
Die Gattung Lauch nimmt eine Stellung zwischen Gewürz und Heilmittel ein. Das wusste man schon 3000 v. Chr. (Aus dieser Zeit hat man nämlich ein entsprechendes Knoblauch-Rezept in Keilschrift gefunden.)

Knoblauch:
Hat bedeutsame Wirkungen zu verzeichnen, die durch den geruchsintensiven Inhaltsstoff Allicin, eine organische Schwefelverbindung, hervorgerufen werden: Eine antimikrobielle, eine cholesterinsenkende und somit auch blutdrucksenkende, eine blutverdünnende und somit auch eine thrombose vorbeugende Wirkung. Wenn Sie Knoblauch als Heilmittel nutzen wollen, sollten Sie allerdings auf gut dosierte Fertigpräparate zurückgreifen und diese kurmäßig anwenden.

Eine alte Lauchsorte, neu entdeckt, ist der Bärlauch. Es gibt ihn jetzt wieder am Gemüsestand zu kaufen. Beim Sammeln in der freien Natur muss darauf geachtet werden, dass es nicht zu einer Verwechslung mit dem hochgiftigen Maiglöckchen kommt. Der starke Lauchgeruch ist zwar charakteristisch, aber lassen Sie da lieber echte Pflanzenkenner ran. Ein Geheimtipp zu Pastagerichten ist Bärlauch-Paesto. Ansonsten kann Bärlauch, wie die übrigen Lauchsorten, zu Suppen, Salaten, Pizza und Kartoffelgerichten verwendet werden.

Mein besonderer Rat für Sie:
Wie Sie sehen, gibt es eine Menge Heilpflanzen, deren frische Triebe im Frühjahrgenutzt werden können. Neben den schon erwähnten Kräutern können auch junge Löwenzahn-, Schafgarbenblätter, sowie Garten- und Brunnenkresse genommen werden. Ein Salat, der zur einen Hälfte aus Kopf- oder Feldsalat besteht, zur anderen aus einigen der beschriebenen Garten- und Wildkräuter ist eine sehr gute Möglichkeit um fit in den Frühling zu starten.

Wie Sie sehen: "Die Farbe Grün ist in!"

Wollen Sie noch mehr erfahren? Dann rufen Sie mich doch einfach an. Ich freue mich auf Sie und wünsche Ihnen hiermit "Ein frohes und erholsames Osterfest!"


Ursula B. Kammerer